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| 11.12.
2011, es ist soweit, |
| nun
beginnt die Märchenzeit. |
| Am
Sonntag, um 10.00 Uhr der dritte Advent, |
| der
wird nicht einfach so verpennt. |
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Märchenwaldwanderung
2011 |
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| Es
laden zur Märchenwaldwanderung ein, |
| die
Nachbarn vom Hörselbergverein. |
| Startpunkt
am Bahnhof in Wutha ist klar, |
| dort
empfängt Groß und Klein, die Angelika. |
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| Mit
einem Schild, es ist gut zu sehen, |
| zeigt
sie die Richtung an, die man muss gehen. |
| Erst
geht’s über die Brücke zum kleinen Hörselberg, |
| dort
sitzt im Steinbruch ein kleiner Zwerg. |
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| Er
hüpft und springt und dann, |
| fängt
er auch noch zu singen an. |
| „Ach
wie gut dass niemand weiss, |
| dass
ich Rumpelstilzchen heiss‘" |
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| Wir
verweilen nur kurz, lassen dann Rumpelstilzchen stehen, |
| denn
dort um die Ecke sind vier Tiere zu sehen. |
| Sie
sitzen übereinander und singen im Chor, |
| fast
kommen sie einen wie Musikanten vor. |
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| Ein
Esel, ein Hund, ne‘ Katze ein Hahn, |
| ihr
Lied hört sich aber gar scheußlich an. |
| Sie
wollen nach Bremen hört man sie sagen, |
| der
Weg ist noch weit, den sie vor sich haben. |
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| Auch
wir gehen weiter, denn nach dieser Rast, |
| bekommen
wir Durst und `nen mächtigen Knast. |
| Da
vorn untern Baum ist ein Tischen zu sehen, |
| auf
dem die leckersten Speisen tun stehen. |
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| Daneben
liegt faul eine Ziege im Gras |
| Und
meckert vor sich hin, sie hat keinen Spaß, |
| denn
sie fand nirgends ein Blatt, |
| so
sei sie hungrig und nicht satt. |
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| Ein
Eselchen ist auch noch mit von der Partie, |
| dass
kackt nach `nem Sprüchlein `ne dicke Marie. |
| Bewacht
wird der Esel vom Knüppel aus dem Sack |
| Dieben
haut dieser gleich voll den Frack. |
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| Der
Weg steigt nun an, wir gehen weiter. |
| Das
Wetter ist schön, die Laune ist heiter. |
| Doch
plötzlich wird es bitter kalt. |
| Herr
Winter steht im Märchenwald, |
| mit
Rudi dem Schneemann als Begleiter, |
| uns
freut`s doch wir wandern lieber weiter. |
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| Ein
steiles Stück Weg, wir schnaufen sehr, |
| jetzt
sehen wir zwei Mädchen und einen Bär. |
| Die
eine ist blond die andere braun, |
| Rosen
blühen hinter dem Zaun, |
| eine
weiße und eine rote. |
| Der
Bär winkt uns weiter mit seiner Pfote. |
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| Wir
sagen Tschüss, der Schritt wird leicht, |
| denn
bald haben wir unser Ziel erreicht. |
| Frau
Holle schüttelt heute keine Betten aus, |
| denn
es fällt kein Schnee heraus. |
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| Zu
Gast hat sie die Pechmarie, ein faules Mädchen, |
| liegt
den ganzen Tag im Bettchen, |
| schüttelt
nicht die Betten, hilft nicht im Garten, |
| auf
Schnee werden wir dieses Jahr wohl lange warten. |
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| Weiter
geht`s mit flinken Fuß, |
| die
Kräuterfrau hebt die Hand zum Gruß. |
| Sie
winkt uns zu sich, zum Schlehenstrauch. |
| Hier
halten wir uns eine Weile auf. |
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| Ihr
Korb ist mit vielen Kräutern voll, |
| die
sehen nicht nur schön aus, die helfen auch toll. |
| Hat
man einmal ein Weh-Weh, |
| da
hilft von ihr ein kräftiger Kräutertee. |
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| Das
erklärt sie uns, und bei guten Manieren, |
| darf
man bei ihr auch ein Tässchen probieren. |
| Sie
gibt uns noch ein gutes Wort mit auf den Weg |
| Als
Warnung, vor der Hexe, die nun am Waldrand steht. |
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| Noch
ehe man sie sieht ertönt ihr schauriges Lachen, |
| sie
versucht uns ein bisschen Angst zu machen. |
| Die
Alte, sie lockt uns mit Pfefferkuchen, |
| was
soll`s, wir werden ein paar versuchen. |
| Sie
will uns auch locken in ihr Heim, |
| doch
wir gehen schnell weiter und sagen nein. |
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| So
die Hexe ist weg, es krächzen nur noch die Raben, |
| da
stehen vor uns doch die „Sieben Schwaben". |
| Da
hängen sieben Kerle an einem Spieß, so lang, |
| Mensch
und Tier wird es dabei ganz bang. |
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| Sie
wollen jagen ein Ungetier, |
| doch
es hoppelt nur ein Hase im Revier. |
| Vor
dem haben sie Angst und wollen ihn töten, |
| doch
als sie ihn sehen ging ihr ganzer Mut flöten. |
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| Jetzt
ist`s fast geschafft, die Wanderung ist bald aus, |
| unter
Bäumen steht vor uns ein gastliches Haus. |
| Frau
Wirtin steht draußen und winkt uns herein. |
| Dieses
mal sagen wir aber nicht nein. |
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| Doch
noch vor der Tür erwartet uns dann, |
| der
liebe gute Weihnachtsmann. |
| Er
fragt jedes Kind, wie immer jedes Jahr, |
| ob es
auch wirklich stets artig war. |
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| Apfel,
Nuss , Mandelkern, Spielzeug, Korinth, |
| alles
das schenkt er dem artigen Kind. |
| Aber
den bösen, den schenkt er die Rut`, |
| hoffentlich
wird es im nächsten Jahr gut! |
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| Ein
Minimarkt lädt herzlich ein, |
| sich
umzusehen, bei Wurst und bei Wein. |
| Ein
Märchenrätsel lädt ein, sich zu probieren, |
| und
sein Wissen aufzupolieren. |
| Viele
Märchenrätsel, gemalt auf Karton, |
| stechen
von weitem ins Auge schon. |
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| Doch
wir müssen nun heimwärts, die Zeit wird knapp, |
| `drum
steigen wir den Berg wieder hinab. |
| Ein
letzter Blick zum Gasthaus zurück, |
| war
ein schöner Morgen voll Glück. |
| Es
war für alle wieder ein schöner Tag, |
| den
man sicher nicht vermissen mag. |
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Saskia
Saalfeld – 12/2011
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