Die Dichter und Sammler der Hörselberg-Sagen
Volkssagen, Märchen, Lyrik und Prosa rund um den Hörselberg
| Bechstein, Ludwig | Ludwig Bechstein sammelte viele Sagen und Märchen Thüringens. Vom Hörselberg sagte er: "Dieser Berg ist der hauptsächliche Träger des Mythentums im Thüringer Land". In seinem Buch "Sagenkreis der Hörselberge" publizierte er im Jahre 1838 zwölf Hörselbergsagen. mehr... |
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| Bube, Adolf
(1802-1871) |
Unterhalb des "Großen Hörselberges" befindet sich das "Jesusbrünnlein", eine gefaßte Quelle mit einer Marmorplatte. Darauf ist die von Adolf Bube, dem Direktor des herzoglichen Kunstkabinetts in Gotha, der sich ebenfalls mit der Sammlung von Sagen beschäftigte, 1837 in Verse gefaßte "Sage vom Schäfer" zu lesen. Außerdem schrieb er das Gedicht "Die wilde Jagd"... |
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| Cibulka, Hanns
(1920-2004) |
Hanns Cibulka arbeitete als Bibliothekar und freier Autor in Gotha. 1968 schrieb er das Gedicht "Spätherbst am Hörselberg". | ![]() |
| In seinem Roman "Das Buch Ruth" beschreibt Cibulka den Frühling am Hörselberg: "Der Morgen war kühl. Wir kamen von Sättelstädt. In den Vorgärten blühten die Osterglocken, die Rosenstöcke zeigten ihr erstes Grün..." mehr... | ||
| von Goethe,
Johann Wolfgang
(1749-1832) |
In seiner Ballade "Der getreue Eckart" beschreibt Goethe die Sagengestalten des Hörselberges, den getreuen Eckart, Frau Holle und das wilde Heer. Der Geheimrat schrieb dieses Gedicht während eines Aufenthaltes in Eckartsberga am 17.April 1813 nieder. |
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| Kirschstein,
Johanna
geb. 1943 |
In ihrem Buch "Sagen Zwerge Labyrinthe" schreibt die Thüringer Autorin alte Geschichten aus der Welt der Zwerge, Feen und Drachen für Kinder, aber auch für die Erwachsenen neu auf. Ihre Bücher werden auch in Kindergärten und Schulen gelesen. Die Geschichte vom Hirtenjungen und der Frau Venus erzählt sie in deutsch und englisch - "The young shepherd and the Goddess of love in Mount Hörsel" mehr... | |
| Laßwitz, Kurd
(1848-1910) |
Kurd Laßwitz wurde 1848 in Breslau geboren. Sein Studium der Mathematik und Physik von 1866 bis 1873 schloß er als Doktor und Gymnasiallehrer ab. Zu seinen populärwissenschaftlichen Werken zählte unter anderem "Natur und Mensch". 1884 erhielt er den Professorentitel. Laßwitz gilt als Vater der deutschen Science-fiction Literatur. Er starb 1910 in Gotha. In seinem Nachlaß fand man das Gedicht "Hörselberg". |
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| Lienhard, Friedrich
(1865-1929) |
Friedrich Lienhard schrieb in seinem Thüringer Tagebuch über die Hörselberge: ... Am nordöstlichen Horizont steht wie erstorben in dieser lebendigen Landschaft der Hörselberg... (weiter lesen). Lienhard wurde am 4. Okt. 1865 als Sohn des Dorfschullehrers in Rothbach/Elsaß geboren. Er studierte Theologie in Straßburg, brach das Studium jedoch ab. Auch ein Studium der Literatur und Geschichte in Berlin brach er ab. Er arbeitete als Schriftsteller und Redakteur und unternahm Reisen durch ganz Europa. 1908 ging er nach Thüringen. Er heiratete 1915. 1918 wurde er in die "Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt" aufgenommen. Er starb am 30. April 1929 in Weimar. | |
| Musäus, Johann Karl August | Den Schriftsteller, Literaturkritiker und Pädagogen Johann Carl August Musäus kennt man vor allem als Märchenerzähler. In fünf Bänden erschienen zwischen 1782 und 1787 seine "Volksmärchen der Deutschen". Sie knüpften zwar an volkstümliche Märchen- und Sagenmotive an, waren aber freie Novellen, die den Eigenwert der Volksdichtung wenig respektierten.. Der aus Jena stammende Musäus studierte nach seiner Schulausbildung Theologie und zeitgenössische Literatur. mehr... | |
| von Scheffel, Victor
(1826-1886) |
Scheffel wurde am 16.2.1826 in Karlsruhe geboren. Er studierte von 1843 bis 1847 Jura in München, Heidelberg und Berlin. Er arbeitete bis 1853 im Staatsdienst, dann unternahm er Reisen als freier Schriftsteller und Maler. Von 1857-1859 war er Bibliothekar in Donaueschingen, 1863 in Meersburg bei Freiherr von Laßberg und dem Großherzog von Sachsen-Weimar auf der Wartburg. 1865 wurde er sächsischer Hofrat. Ab 1872 lebte er krank auf der Mettnau. Scheffel starb am 9.4.1886 in Karlsruhe. | ![]() |
| Storch, Ludwig
(1803-1881) |
Vor allem durch die Sagensammlung von
Ludwig Bechstein inspiriert, beschäftigten sich weitere Schriftsteller
wie z.B. Ludwig Storch mit der Sagenwelt der der Hörselberge und des
Wartburglandes. Die Freundschaft zwischen Bechstein und Storch zerbrach
in den Wirren der 48er Revolution. "Man muß doch
jemand haben, gegen den man sich ausspricht" - Ludwig Bechsteins
Briefe an Dr. Ludwig Storch von Susanne Schmidt-Knaebel |
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| Tucholsky, Kurt
(1890-1935) |
Geboren am 09.01.1890 in Berlin. Er studiert Jura und ist kurze Zeit Bankvolontär. Er ist Mitarbeiter und zeitweilig Herausgeber der "Weltbühne". 1919 schreibt er das Gedicht "Die Schweigende", in dem der Hörselberg vorkommt. 1929 geht Tucholsky nach Schweden. 1933 verbieten die Nazis die "Weltbühne" und verbrennen Tucholskys Bücher. Tucholsky stirbt am 21.12.1935 vermutlich durch Selbstmord. | |
| Wagner, Richard
(1813-1883) |
Der Ruf des Hörselberges, der sagenumwobenste Berg Deutschlands zu sein, regte auch Richard Wagner 1844 zu seiner Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg" an. Sie wurde am 19. Oktober 1845 in Dresden uraufgeführt.. mehr... |
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Welcker, Philipp Heinrich (1794-1871) |
Philipp Heinrich Welcker wurde am 24. Juni 1794 in Georgenthal geboren. Nachdem er das Gothaer Gymnasium absolviert hatte, ging er 1813 nach Jena. Dort beschäftigte er sich mit alter und neuer Literatur und schrieb Gedichte in latein und deutsch, auch das Gedicht "Hörselberg". |
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| Wucke, Christian Ludwig
(1807-1883) |
Ludwig Wucke wurde am 28. Januar 1807 im heutigen Café Bein am Marktplatz in Bad Salzungen geboren. Sein Vater Gotthilf-Theodor war Apotheker und Arzt, er starb, als Ludwig gerade 7 Jahre alt war. Die Mutter, Dorothea Wucke, geb. Brückner, widmete sich ihren Kindern Ludwig und Friedericke. ...mehr
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